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Deutscher Altphilologenverband - Landesverband Rheinland-Pfalz

Herzlich Willkommen!

Wir begrüßen Sie auf dem Online-Portal des DAV-Landesverbandes Rheinland-Pfalz.

Wir möchten Sie hier über aktuelle Fortbildungsangebote, Wettbewerbe, Verbandsarbeit und vieles mehr informieren.

 

Vortrag: Inklusion und Klassische Philologie: Ein Erfahrungsbericht"

Das Fach Klassische Philologie der Universität Trier in Kooperation mit dem Ausonius-Verein lädt herzlich ein

zum Vortrag von

Herrn Stephan Riedl

zum Thema:

„Inklusion und Klassische Philologie: Ein Erfahrungsbericht“

Donnerstag, 10. Juni 2021,

https://uni-trier.zoom.us/j/86130953291?pwd=Si9LRVBQd2REV0pNZWxXOVJwS1FUUT09

Gäste sind herzlich willkommen!

JProf. Dr. Diego De Brasi Prof. Dr. Stephan Busch



 

Petition "Für den Erhalt der Mainzer Steinhalle als epigraphisches Museum":

https://www.openpetition.de/petition/online/fuer-den-erhalt-der-mainzer-steinhalle-als-museale-praesentationsflaeche-des-lm-mainz

Als Altphilologen in Rheinland-Pfalz werden Sie und Ihre Kolleginnen und Kollegen die Mainzer Steinhalle selbst aus eigener Anschauung kennen und nutzen. Wenn Sie die Petition unterzeichnen oder / und weiterverbreiten wollen, würde ich mich - als Mainzerin, Archäologin und Epigraphikerin (ich leite derzeit an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften das 1853 von Theodor Mommsen begründete Vorhaben Corpus Inscriptionum Latinarum, die umfassendste und systematischste Sammlung und Edition lateinischer Inschriften aus der römischen Antike) - sehr darüber freuen. Für einen Austausch stehe ich jederzeit zur Verfügung.

Mit freundlichem Gruß, und Dank, Ulrike Ehmig.


Die Römische Steinhalle in Mainz ist eine der wichtigsten Sammlungen lateinischer Inschriften aus der Antike in ganz Europa. Die Steinhalle war in den letzten 5 Jahre weitgehend leergeräumt, so dass dort das Parlament von Rheinland-Pfalz tagen konnte, solange der Plenarsaal umgebaut wurde. Jetzt sollte dies zurückgebaut werden. Der Mainzer Landtagspräsident aber will die Steinhalle nicht mehr als einmalige Ausstellungsfläche römischer Inschriften zurückgeben, sondern - statt in großer Zahl Inschriften - zu präsentieren ein "Demokratieforum" einrichten (es berichtete u.a. die FAZ am 21.4.2021 https://zeitung.faz.net/faz/feuilleton/2021-04-21/macht-platz-beim-jupiter/600143.html?GEPC=s3, ferner Mainz & am 22.4.2021 https://mainzund.de/wir-fuehlen-uns-hinters-licht-gefuehrt-freundeskreis-mainzer-landesmuseum-steinhalle-fuer-roemische-funde-erhalten/#comments).

Die Mainzer Steinhalle ist nicht der richtige Ort für ein "Reallabor Demokratie", weder als Gebäude des ehemaligen kurfürstlichen Marstalls, noch im Umgeben mit Objekten aus einer Epoche, die nicht zur Intension, "einen Raum, der die moderne parlamentarische Demokratie für alle Altersgruppen erfahr- und begreifbar" zu machen, passen.

https://www.landtag.rlp.de/de/aktuelles/detail/news/detail/News/landesmuseum-mainz-neue-kulturelle-und-politische-landmarke/-/-/
Mainz verfügt mit dem Schloss, in dem 1792/93 der Mainzer Jakobinerclub tagte und dem Deutschaus, dem Sitz des rheinland-pfälzischen Parlaments, sehr wohl über passende Orte, die zudem den nötigen Freiraum bieten. Gegenüber der Mainzer Steinhalle wurde zudem vor wenigen Jahren das „Haus des Erinnerns - für Demokratie und Akzeptanz“ (https://www.haus-des-erinnerns-mainz.de/) eingerichtet.

 

Aktuelles aus dem Nachbarland

Vom Seminar der Klassischen Philologie der Universität Heidelberg haben wir folgende Information erhalten:

Die Lateinische Literaturwissenschaft am Seminar für Klassische Philologie der Universität Heidelberg hat einen YouTube-Kanal gegründet, auf dem wir die Hauptvorlesung zur klassischen lateinischen Literatur jedes Semesters nicht nur unseren Studenten der Klassischen Philologie, sondern zugleich einem größeren Publikum zugänglich machen. Es ist der erste Kanal dieser Art in Deutschland.

Unsere Zielgruppe sind Studentinnen und Studenten anderer Universitäten, die - da die Hörsäle noch fast überall geschlossen sind - zur Zeit keine Vorlesungen hören können, sodann Schülerinnen und Schüler, die die im schulischen Unterricht empfangenen Anregungen aufgreifen und sich ein Bild vom universitären Lateinunterricht machen möchten, aber auch die Kolleginnen und Kollegen der Latein-Fachschaften an den Gymnasien, die den Kontakt zur Universität suchen oder halten wollen.

Wir haben unseren Kanal "Philologie von unten" getauft: https://www.youtube.com/channel/UC-IudsQWM1Fh_NzWQXWaQMQ. Alle Videos sind eine Gemeinschaftsproduktion mit Heidelberger Studentinnen und Mitarbeitern meines Lehrstuhls. Ohne ihre Anregung und Unterstützung wäre das Unternehmen nicht zustande gekommen.

Die erste Vorlesung ist schon abgeschlossen. Sie war Horaz' Lyrik gewidmet und ist im Internet frei zugänglich. Ab morgen, 22. April 2021, senden wir in regelmäßigen Abständen die Sitzungen der zweiten Vorlesung "Im Labor der Moderne: Ovid, Metamorphosen". Hier der trailer zur Vorlesung: https://www.youtube.com/watch?v=n76A6rOlwbQ.

Der Kanal unterhält eine eigene web-Seite: <www.philologievonunten.de>, wo Sie Materialien zu jeder Vorlesung finden, v.a. aber eine Auswahlbibliographie und die Texte zu jeder Sitzung.

Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie diese Nachricht Ihren Mitgliedern zugänglich machen wollten. Haben Sie vielen Dank für Ihr Interesse!

Mit freundlichen Grüßen aus Heidelberg

Ihr Jürgen Paul Schwindt

 

Urkunden für hervorragende Leistungen im Abitur 2021 der Fächer Latein oder Griechisch

Wie in den vergangenen Jahren bietet der rheinland-pfälzische Altphilologenverband wieder Urkunden für herausragende Leistungen im Abitur 2021 in den Fächern Latein und Griechisch an. Bitte beschränken Sie sich pro Schule und Fach auf eine Urkunde, in begründeten Ausnahmefällen auf zwei Urkunden. Die eingehenden Anträge werden zunächst gesammelt und Mitte Februar bzw. Anfang März gesammelt versandt.

Die aktuellen Anforderungsformulare stellen wir Ihnen hier zum Download zur Verfügung:

++ Einsendeschluss dieses Formulars: bis 01. März 2021 mit ausreichendem Vorlauf vor der Ausgabe der Abitur-Zeugnisse ++

Schicken Sie das ausgefüllte Formular mit den Angaben über Schüler/in und Schule ausschließlich per Mail an:

Prof. Dr. Stephan Busch

Klassische Philologie / FB II
Universität Trier
D-54286 Trier

E-mail: stephan.busch uni-trier.de

 

Thementag "Alltag in Rom: Leben in der Hauptstadt des Imperiums"

Achter Kulturwissenschaftlicher Thementag

gestaltet vom HS Alltag in Rom und Univ.-Prof. Dr. Christine WaldeDr. Patrick SchollmeyerMatthias Heinemann (M.Ed.) undAdrian Weiß (M.Ed.)

JGU Mainz
Institut für Altertumswissenschaften

Klassische Philologie/Latinistik

Mit Verleihung des Pretium Petronianumoctavum

Samstag, 18. Januar 2020 ab 9:30 Uhr im P204 (Philosophicum)

Weitere Informationen unter: www.klassphil.uni-mainz.de

Intention:

Wir nähern uns in diesem Jahr einem Thema, von dem jede/-r eine individuelle Vorstellung hat: Umso schwieriger ist es, den Begriff ‚Alltag‘ wissenschaftlich zu definieren. Indem wir Routinen in den Vordergrund stellen, die einen Lebenstag einer jeden Römerin und eines jeden Römers strukturieren, vermeiden wir ideologische und subjektive Prägungen des Alltagsbegriffs.

Konkret widmen wir uns dem Stadtkörper des antiken Rom als einem vielfältigen Interaktionsraum unterschiedlichster sozialer Gruppen im Kontext alltäglicher Lebenshandlungen wie beispielsweise der Deckung des Wasser- und Lebensmittelbedarfs, der Körperpflege, des Schlafens und Ausruhens, der Ausübung unterschiedlicher beruflicher Tätigkeiten.

Der Thementag wird gestaltet vom lateinischen Hauptseminar und der Exkursionsgruppe ‚Der Alltag in Rom‘ (WS 19/20) und von Univ.-Prof. Dr. Christine Walde, Dr. Patrick Schollmeyer, Matthias Heinemann (M.Ed.) und Adrian Weiß (M.Ed.). Er richtet sich nicht nur an Studierende und SchülerInnen, sondern steht allen an der römischen Antike Interessierten offen, die an diesem Tag einen Einblick in die Arbeitsweise der Altertumswissenschaften gewinnen und sich in einen mittels kulturwissenschaftlicher Fragestellungen erschlossenen Raum jenseits weißer Togen und marmorner Ästhetik vorwagen wollen.

 

Kontakt:

Institut für Altertumswissenschaften/Klassische Philologie
JGU Mainz
Institut für Altertumswissenschaften Klassische Philologie/Latinistik
Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Jakob-Welder-Weg 18 D-55099 Mainz

 

Anmeldung: 

Univ.-Prof. Dr. Christine Walde waldec@uni-mainz.de
oder Simone Arzt klass.phil@uni-mainz.de

» Download Flyer und Programm

» Download Plakat

 

Reservate hanc diem!

Wir freuen uns, Sie zu einer weiteren Fortbildung der Reihe „Schüler, Sprache, Strategien“ einladen zu können:

Ciceros erste Catilinarie im Unterricht

Die Fortbildung setzt sich aus einem Vortrag von Prof. Dr. Markus Schauer und praxisbezogenen Arbeitsbausteinen (Hartmut Loos, Christine Röder) zusammen. Zum Vortrag:

"Cum tacent, clamant – indem sie schweigen, schreien sie! Zu diesem Ausruf steigert sich Cicero in seiner ersten Rede gegen Catilina, die er im Jahr 63 v. Chr. gehalten und im Jahr 60 v. Chr. in überarbeiteter Form veröffentlicht hat. Im Vortrag soll gezeigt werden, dass hinter diesem berühmten Zitat eine ausgeklügelte Strategie steckt, die Cicero durch seine ganze Rede hindurch verfolgt und mit der er eine höchst verzwickte politische Lage meistert. Cicero schreckt nicht davor zurück, durch die geschickte Imagination einer scheinbar sicheren Faktenlage, Stimmungen im Senat zu erzeugen und so die Basis für die Verurteilung Catilinas und seiner Anhänger zu legen."

Termin: Freitag, den 18.10.2019, 9.30 Uhr bis 15 Uhr

 Adresse: Pädagogisches Landesinstitut Rheinland-Pfalz Butenschönstraße 2, 67346 Speyer

Anmeldung über das Pädagogische Landesinstitut RLP PL- Nummer 19160La003

Wer es einrichten kann, schon am Vorabend anzureisen, darf sich beim 114. VORTRAG BEGEGNUNG MIT DER ANTIKE…UND MEHR von Prof. Dr. Markus Schauer über "Die Romidee bei Vergil“ unterhalten und informieren lassen.

Prof. Dr. Markus Schauer, Bamberg DIE ROMIDEE BEI VERGIL

Donnerstag, 17.10. 2019, 19:30 Uhr Im Historischen Ratssaal in Speyer

Zum Vortrag:

Unter Romidee versteht man die Herrschaftsideologie des Römischen Reiches, nach der Rom als urbs aeterna vom fatum dazu bestimmt sei, allen Völkern der Welt Frieden und Ordnung zu bringen. Aus heutiger Sicht wäre dieses politische Konzept anmaßend, imperialistisch und gegen das internationale Völkerrecht. Doch wie sahen die antiken Intellektuellen Rom und seine Rolle in der Welt? Wie standen sie zur Romidee? Und wie kam es überhaupt zur Idee eines ewigen Rom, das als Ordnungsmacht für weltweiten Frieden sorgt?

Im Vortrag werde ich zunächst die historischen Hintergründe erläutern, die in augusteischer Zeit zur Romidee führten, um im Anschluss daran eine genaue Analyse des locus classicus der Romidee bei Vergil (Aen. 6,851ff.: Tu regere imperio populos, Romane, memento …) vorzulegen. Es wird sich zeigen, wie reflektiert und ambivalent Vergil den politischen Auftrag Roms formuliert und welches tiefere Ziel er letztlich mit diesen Versen, die bewusst in der Mitte der Aeneis stehen, verfolgt."
 


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